Der Preis 2018 ging an die Schwestern Eve Stockhammer und Iris Ritzmann.

Die Psychiaterin aus Bern und die Medizinhistorikerin aus Zürich haben mit

ihrem Buch „Geigen im Schnee. Zwei Wege des Gedenkens an die Schoa“ 

ihre Situation als Nachkommen einer Holocaustüberlebenden festgehalten. 

 

Im Zentrum des Werks stehen die tabuisierte Geschichte von Verlust und Vertreibung 

ihrer Mutter. In 13 gemalten „Schattenbildern“ bringt Eve Stockhammer Verdrängung, Gewalt

und Verlorensein zum Ausdruck, während Iris Ritzmann in ihrem Essay die Fotoalben 

der Mutter unter die Lupe nimmt und über deren Biografie reflektiert.

 

 

Preis 2018

Aus Gesprächen mit betagten Holocaust-Überlebenden sind eindrückliche Text- und Bildporträts entstanden. 

Die Auszeichnung der ausgewählten Arbeit erfolgte im Rahmen einer öffentlichen Abendveranstaltung der CJA-Bern am 5. Juni 2018 in Bern.

 

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